
| Dämmtechnik |
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Dämmtechnik Nicht nur bei neuen Bauvorhaben, sondern vor allem bei Modernisierungen and Ausbauten spielt die richtige Wärmedämmung im Dach eine wichtige Rolle. Die Gewinnung von zusätzlichem, preiswertem Wohn und Nutzraum z.B. im Steildach ist ohne die energiesparende and umweltschonende Wärmedämmung undenkbar. Sie schafft erst die Voraussetzung für ein gesundes Wohnen and bietet, je nach dem eingesetzten Verfahren, auch erweiterte gestalterische Möglichkeiten in Dachräumen. Die Dämmung im Steildach hat vielfältige Anforderungen zu erfüllen, die über die Wärmedämmung weit hinausgehen. Eine fachmännisch ausgeführte Dämmung leistet einen wichtigen Beitrag zum Schallschutz, vorbeugenden Brandschutz und Feuchtigkeitsschutz. Sparrendämmung wird die Wärmedämmung auf eine Flächenschalung aufgebracht. Dadurch können die freiliegenden sichtbaren Sparren geschickt in die Innenraumgestaltung mit einbezogen werden. Sie muß die strengen Richtlinien des Gesetzgebers erfüllen und bis ins kleinste Detail perfekt ausgeführt sein, um unnötige Wärmeverluste zu vermeiden. Zur Wärmedämmung werden überwiegend Mineralfaserprodukte verwendet, die im Sprachgebrauch auch als "Steinwolle" bekannt sind. Sie werden aus Kalkstein und Dolomit hergestellt und sind ökologisch unbedenklich. Ihre hohe Alterungsbeständigkeit garantiert eine dauerhafte Dämmleistung. Mineralfaser ist nicht brennbar und verwittert nicht. Dämmstoffe stehen in Platten und Rollenform sowie in unterschiedlichen Dicken und Abmessungen zur Verfügung. Je nach Art der erforderlichen Dämmung setzt der Dachdecker das entsprechende Material ein. Bei der Dämmung zwischen den Sparren wird der Dämmstoff entweder mit einem Freiraum zur Hinterlüftung verlegt, oder es wird eine sogenannte Sparrenvolldämmung ausgeführt, bei der diffusionsoffene Unterspannbahnen verwendet werden. Bei der Auf geeignete Methode zeitgemäßen Wärme- und Kälteschutz zu erreichen. Eine Alternative zur Dämmung mit Mineralfasermatten und -platten in Neu- und Altbauten sind Elemente aus formgeschäumtem Polystyrol, die die Vorteile einer dichten Dachschalung mit funktionssicherer hochwertiger Wärmedämmung verbinden. Die rationelle Verlegtechnik über den Sparren macht diese Systeme für den nachträglichen Einbau besonders geeignet. EnergieausweisEnEV 2007 und Energieausweis für Gebäude
Am 01.10.2007 ist die Energieeinsparverordnung 2007 in Kraft getreten . Zu den Neuerungen zählt u. A. die Einführung von Energieausweisen im Gebäudebestand. Ziel des Energieausweises ist es die Energieeffizienz von Gebäuden vergleichbar zu machen und damit Markttransparenz im Gebäudebereich zu erzielen. Energieausweis für Gebäude - Grundsätze Das 10 Jahre gültige Dokument muss vom Gebäudeeigentümer in Zukunft immer dann vorgelegt werden, wenn ein Haus oder der Teil eines Gebäudes verkauft oder neu vermietet, bzw. verpachtet oder verleast wird. Mit Hilfe eines Bandtacho- Labels wird das jeweilige Gebäude mit verschiedenen Gebäudestandards verglichen. Sofern sinnvoll erhält der Gebäudeeigentümer vom Aussteller zusätzlich kurz gefasste, fachliche Sanierungsempfehlungen. ![]() Detailansicht Bei Nichtwohngebäuden geht neben der Gebäudehülle und der Heizungsanlage auch die Effizienz von Klimatisierung und Beleuchtung in den Vergleich ein. Für Nichtwohngebäuden mit mehr als 1000 m² Nutzfläche, in denen Behörden für eine große Anzahl von Menschen öffentliche Dienstleistungen erbringen und die deshalb von diesen Menschen häufig aufgesucht werden, sind grundsätzlich Energieausweise auszustellen. Der Eigentümer hat hier den Energieausweis an einer für die Öffentlichkeit gut sichtbaren Stelle auszuhängen. Energieausweis für Gebäude - Ordnungswidrigkeiten Gemäß der Umsetzungsverordnung zur Energieeinsparverordnung (EnEV-UVO) sind in Nordrhein-Westfalen die bei den Kommunen angesiedelten unteren Bauaufsichtsbehörden für die Ahndung der Ordnungswidrigkeiten zuständig. LabelvariantenBei der Ausstellung von Energieausweisen kommt sowohl bei Wohn-, als auch bei Nichtwohngebäuden das so genannte "Tacho-Label" zum Einsatz. Die Einordnung in einen Farbverlauf auf einem Tachoband ermöglicht den direkten Vergleich der Energieeffizienz mit anderen Gebäuden. Hierbei können 2 Labelvarianten verwendet werden.
Bedarfsausweis Wird im Zusammenhang mit der Erstellung eines Energieausweises der Energiebedarf eines Gebäudes rechnerisch ermittelt, kann mit Hilfe des Tacholabels der Primär- und Endenergiebedarf des untersuchten Gebäudes dargestellt werden. Die Ergebnisse lässt sowohl Rückschlüsse auf die zu erwartenden Nebenkosten für Heizung und Warmwasser, den energetischen Zustand des Gebäudes und die CO2 - Emissionen zu. Verbrauchsausweis Erfolgt die Erstellung des Energieausweises allein auf Grundlage von Verbrauchsdaten, so kommt eine andere Labelvariante zum Einsatz. Diese lässt nur Rückschlüsse auf die zu erwartenden Nebenkosten für Heizung und gegebenenfalls auch Warmwasser zu und bietet eine Vergleichsmöglichkeit des Verbrauchs mit anderen Gebäuden Downloads |